Aktive Implantatoberflächen

Makroaufnahme einer aktiven Implantatoberfläche. Durch Sandstrahlung und Säureätzung wird eine Mikrorauheiterzeugt die eine einheilung des Implantates begünstigen.
Makroaufnahme einer aktiven Implantatoberfläche. Durch Sandstrahlung und Säureätzung wird eine Mikrorauheiterzeugt die eine einheilung des Implantates begünstigen.

Mit den neuesten, aktiven Oberflächentechnologien wurde das bewährte Konzept der SLA®-Oberfläche weiterentwickelt. Diese Oberflächenentwicklung verbessert die Implantatstabilität in der kritischen frühen Behandlungsphase und erhöht die Vorhersagbarkeit der Therapie. Diese so genannten aktiven Oberflächen eröffnen neue Behandlungsmöglichkeiten.

Die aktiven Oberflächen wurden zur Optimierung der frühen Implantatstabilität entwickelt und sollen die Sicherheit in der kritischen Periode der Einheilung erhöhen. Durch die molekulare Optimierung der Implantatoberfläche soll zusätzlich die durchschnittliche Einheilzeit verkürzt werden können.

Konventionelle Titanoberflächen sind hydrophob und stoßen Flüssigkeiten ab. Eine aktive Implantatoberfläche zeichnet sich durch eine hohe Oberflächenaktivität aus und verfügt über ausgeprägte hydrophile Eigenschaften. Als Folge davon zieht diese Oberfläche rasch Blut und Proteine an und soll den Prozess der Knochenbildung um das Implantat fördern. Der frühe Knochen-Implantat-Kontakt rund um die ganze Oberfläche soll deutlich verstärkt werden und der Heilungsprozess sowie die Osseointegration beschleunigt werden.

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