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Dentalwissen: Karies bei Kindern

Karies im Kindermund durch mangelhafte Mundhygiene

Kinder spielen Zahnarzt: ein Mädchen sitzt lachend im Behandlungsstuhl, zwei Jungen halten Mundspiegel und Absauger

Häufig erkranken bereits Kinder ab dem zweiten Lebensjahr an Karies. Ursache sind im Wesentlichen zuckerhaltige Getränke – vor allem Fruchtsäfte, Tees und andere Erfrischungsgetränke, die Kleinkindern oft schon mit der Babyflasche gereicht werden.

Aus Nahrungsresten und Speichel bilden sich auch im Kindermund Zahnbelag und Plaque. Der entstehende Biofilm setzt sich an den Zähnen fest, wenn er nicht durch gründliche Mundhygiene und die richtige Putztechnik entfernt wird. Schon nach wenigen Tagen beginnt mit der Verhärtung der zunächst weichen Beläge die kritische Phase für den Zahnschmelz.

Milchzähne haben einen weicheren, noch nicht vollständig ausgereiften Schmelz und brauchen deshalb besonderen Kariesschutz.

Karies keine Chance geben

Ein Kariesrisikotest – ein Speicheltest, der speziell für Kleinkinder bis zum Schulalter eingesetzt wird – zeigt Anzahl und Aktivität der Kariesbakterien. Damit lässt sich vorhersagen, wie anfällig ein Kind für Karies ist, und rechtzeitig gegensteuern. Professionelle Kinderbehandlung und Prophylaxe sind der beste Weg zu gesunden Zähnen im Erwachsenenalter.

Zahnreinigung bei einem Kind, Nahaufnahme der Instrumente

Kinderzahnheilkunde

Karies beginnt früh

Häufig erkranken bereits Kinder ab dem zweiten Lebensjahr an Karies. Ursache hierfür sind im wesentlichen zuckerhaltige Getränke – vor allem Fruchtsäfte, Tees und andere Erfrischungsgetränke, die den Kleinkindern oft schon mit der Babyflasche gereicht werden.

So bilden sich auch im Kindermund aus den Resten der Nahrung und dem Speichel Zahnbelag und Plaque. Der entstehende Biofilm setzt sich an den Zähnen fest, wenn er nicht durch gründliche Mundhygiene und die richtige Zahnputztechnik entfernt wird. Schon nach wenigen Tagen beginnt durch die Verhärtung (Plaque) der erst weichen Beläge die kritische Phase für den Zahnschmelz der Kinderzähne. Karies auslösende Bakterien haften sehr schnell an Zahnoberflächen. Die Entstehung von Karies wird durch die Plaquebakterien und besonders durch Zucker beeinflusst.

Milchzähne haben einen weicheren, noch nicht vollständig ausgereiften Schmelz und brauchen besonderen Kariesschutz.

Karies keine Chance geben

Mit einem Kariesrisikotest / Speicheltest, der speziell für Kleinkinder bis zum Schulalter eingesetzt wird, kann die Anzahl und Aktivität von Kariesbakterien angezeigt werden. Damit ist es möglich, bei einem Kind eine Voraussage über die Kariesanfälligkeit zu treffen und mit entsprechenden Gegenmaßnahmen rechtzeitig reagieren zu können. Ein erfolgsversprechender Weg, um Kindern Zahnprobleme und Schmerzen zu ersparen. Professionelle Kinderbehandlung und Prophylaxe sind der beste Weg zu gesunden und schönen Zähnen im Erwachsenenalter.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Karies tritt häufig schon ab dem zweiten Lebensjahr auf.
  • Hauptursache sind zuckerhaltige Getränke – Fruchtsäfte, Tees und Erfrischungsgetränke, oft aus der Babyflasche.
  • Ein Kariesrisikotest zeigt Zahl und Aktivität der Kariesbakterien und erlaubt eine Voraussage der Anfälligkeit.

Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Schon ab dem zweiten Lebensjahr. Hauptursache sind zuckerhaltige Getränke, die Kleinkindern oft mit der Babyflasche gereicht werden.
Ja, wenn sie häufig und über den Tag verteilt getrunken werden. Fruchtsäfte, Tees und Erfrischungsgetränke enthalten Zucker, aus dem sich Beläge auf den Zähnen bilden.
Ja. Ein Speicheltest zeigt Zahl und Aktivität der Kariesbakterien. Daraus lässt sich abschätzen, wie anfällig ein Kind ist, und rechtzeitig gegensteuern.