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Dentalwissen: Dentoalveoläre Chirurgie

Behandlungen im Bereich der zahnmedizinischen Chirurgie

Im Bereich von Mund, Kiefer und Gesicht treffen komplexe anatomische Strukturen und Aufgaben auf engem Raum aufeinander. Die Dentoalveoläre Chirurgie ist die Chirurgie der Mundhöhle. Der Begriff setzt sich aus dem lateinischen Wort "Dens" (Zahn) und dem Wort "Alveole", dem medizinischen Fachbegriff für den Zahnhalteapparat zusammen.

Unter dem medizinischen Fachbegriff der Dentoalveolären Chirurgie versteht der Arzt die kleineren chirurgischen Eingriffe an den Zähnen und dem benachbarten Kieferknochen. Zu den Behandlungen im Bereich der Dentoalveolären Chirurgie zählen u. a. :

  • Weisheitszahnentfernung,
  • Wurzelspitzenbehandlungen,
  • Chirurgische Zahnentfernung,
  • Zahnextraktion,
  • Entfernung oder Freilegung von im Knochen befindlichen oder tief zerstörten Zähnen,
  • Wurzelentfernungen,
  • Parodontalchirurgie,
  • Präprothetische Chirurgie,
  • Kieferchirurgie,
  • Behandlung von Kieferhöhlenentzündungen,
  • Traumatologie,
  • Chronische Kiefer-Gesichtsschmerzen,
  • Entzündungen, Tumoren im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich,
  • Mikrochirurgie

Die modernen Techniken in der dentoalveolären Chirurgie werden mit größtmöglicher Patientensicherheit entwickelt und basieren zunehmend auf möglichst minimalinvasiven Methoden.

Kurz beantwortet

Häufig gestellte Fragen

Der Begriff setzt sich aus dem lateinischen Wort Dens für Zahn und dem Wort Alveole zusammen, dem medizinischen Fachbegriff für das Zahnfach. Gemeint ist damit die Chirurgie der Mundhöhle, also die kleineren chirurgischen Eingriffe an den Zähnen und am benachbarten Kieferknochen.
Ja. Zur dentoalveolären Chirurgie zählen unter anderem die Weisheitszahnentfernung, die chirurgische Zahnentfernung und die Zahnextraktion, Wurzelspitzenbehandlungen und Wurzelentfernungen sowie das Entfernen oder Freilegen von Zähnen, die im Knochen liegen oder tief zerstört sind.
Die modernen Techniken der dentoalveolären Chirurgie beruhen zunehmend auf möglichst minimalinvasiven Methoden, also auf Verfahren mit möglichst kleinem Zugang und geringer Belastung des Gewebes. Entwickelt werden sie mit dem Ziel größtmöglicher Patientensicherheit.